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Das vermisse ich an Deutschland. NICHT

19. September 2016

Keine Angst, ich beginne Deutschland jetzt nicht zu hassen, aber es gibt einfach Dinge, die ich sicher nicht vermissen werde.

  1. Die deutsche Weinstraße und ihre Traktoren

    Ja Richtig! Wenn man an der deutschen Weinstraße lebt, muss man gemächliches Dahintuckern bei 20 km/h echt lieben. Das Schlimme an der Sache ist: Wenn Du wegen einem Weinbauern – der in seinem Mini-Traktor sitzt – zu spät zur Arbeit kommst, bleibt Dir nichts Anderes übrig als die Wahrheit für das Zuspätkommen zu sagen. Wie soll denn da die Kreativität gefördert werden? Ausreden erfinden ist out! Versuche zur Weinernte mal unter 20 Minuten einen Kilometer in so einem Weindorf voranzukommen. Es geht einfach nicht. Früher losfahren? Wo bleibt da das Risiko? 

    wein
  2. Schlagermusik

    Dazu muss ich glaube ich nicht viel erwähnen. Nein ich vermisse nichts dergleichen. Ich gönne Jedem seinen Erfolg, aber ich höre mir nicht gerne Jeden an 🙂

  3. Deutsche Bürokratie

    „Sie dürfen ihr Haus nicht einen Zentimeter höher bauen, das stört die Nachbarn!“ Welche Nachbarn? Die sieht man ja nur, wenn man es schafft so schnell zum Fenster zu schauen, bevor sie verschreckt hinter ihren Vorhängen einen Meter rückwärts springen. Aber wehe der Baum wächst nur minimal über das andere Grundstück. Dann kommt der Anwalt! Außerdem sind die Deutschen so furchtbar ordentlich. Da gibt es sogar einen Ordner für den Ordner. Man lege außerdem für jeden Einkauf ein extra Notizbuch an. Wer kennt denn nicht die Schüler, die ihre Schulhefte weggeworfen haben, sobald sie einen Fehler hatten? Nein auch das vermisse ich nicht.

  4. Deutsches Fernsehen

    Tschänny, Tschakkelinne, Tschärom, Käwin… Wer kennt sie nicht. Wie heißen solche Leute eigentlich in Irland?  Sicher schauen die sowas völlig Bescheuertes nicht. Das tun nur wir Deutschen. Ich hatte noch nie großes Interesse daran, anderen Menschen dabei zuzusehen, wie sie ihr Leben vergeuden. Ich schaue mir lieber mein Eigenes an, das hat eindeutig mehr Priorität.

    blog

  5. Anonymität

    Wer sind eigentlich die Leute neben mir im Haus? Und über mir? Keine Ahnung. Generell finde ich es schade, wie anonym wir hier in diesem Land zusammenleben. Auf der Straße grüßt man sich zuerst , sobald die Einwohnergrenze von 10.000 Menschen unterschritten ist. Davor wird hastig die Tasche an den Leib gepresst und schnell weitergelaufen, als wäre man der Tod höchstpersönlich. Es wird teilweise schon als Unhöflich empfunden, Fremde anzusprechen. Die Hemmschwelle hierfür steigt und die Menschen haben kein Interesse mehr an einer Konversation mit anderen Mitbewohnern des gleichen Planeten.

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