Reisen mit Hund, Reisevorbereitung

Wohnen im Ausland – was Du vorher beachten solltest!

8. November 2016

Wohnen im Ausland – was Du vorher beachten solltest!

Auswandern. Was sich für viele nach einem Abenteuer der Verrückten anfühlt und meistens im Chaos endet ist für mich Wirklichkeit geworden. Ich hab gewagt, vor dem viele leider noch zu sehr Angst haben. 

Doch welche Dinge sollte man vorher klären, bevor man sein neues Leben startet?

Ich bin 23 Jahre jung, besitze nichts mehr als meinen Hund Samir, und ein Auto voll mit meinem Hab und Gut. Richtig gelesen. Ich hab fast Alles was ich besessen habe verkauft. Mit jeder Kiste, die ich weniger hatte ging es mir besser. Da ich über 11 Mal den Wohnort gewechselt habe, hatte ich nie wirklich viel. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die einen kompletten Kleiderschrank voll mit Kleidern hat. Das Meiste habe ich gespendet, verkauft oder einfach weggeworfen. Nun besitze ich einen Wäschekorb voll mit Kleidern, meinen Computer, meine Kamera und Kleinigkeiten für den Alltag. Bisher vermisse ich absolut nichts. Im Gegenteil, ich weiß wo alles ist und brauche mir keine Gedanken über große Unordnung machen. Ich lege meinen Fokus auf andere Dinge als das Materielle.

  • Meine persönlichen Sachen: Das Loswerden meiner Dinge war die größte Herausforderung, da ich immer auf Hilfe von Anderen angewiesen war. Ich habe einen lieben Freund, der mir seinen Sprinter und seine Hilfe anbot, um die Möbel einzulagern, wegzuwerfen und einfach an meiner Seite zu sein, wenn Etwas nicht klappte. Es ist immer gut wenn man so Jemanden kennt. Ansonsten einfach mal inserieren oder eine Firma beauftragen. Wichtige Dinge kann man gegen kleines Geld einlagern. Meinen Kühlschrank zB. wollte ich nicht verschenken und nicht wegwerfen. Nun kann er super für Partygetränke genutzt werden bei Freunden. 
  • Mein Auto: Zwei Tage vor Abreise gab mein Auto den Geist auf. Ich hatte zwei Möglichkeiten. Heulen oder Kämpfen. Ich beschloss mich nicht unterkriegen zu lassen und einfach weiterzumachen! Ich hatte mich in dem Fall mal ganz unverschämt auf mein Glück verlassen und großartige Hilfe von einem Mechaniker bekommen. Einen Tag vor Abreise lief das Auto wieder, ich war um 400 Euro leichter und verdammt glücklich. Ich ließ vorher noch meine Winterreifen aufziehen, da ich nicht wusste, ob ich in Irland mit Sommerreifen weiterkommen würde. Checkt das Auto auf jeden Fall vorher gründlich durch!
  • Samir: Ich ließ Samir 21 Tage vor Abreise gegen Tollwut impfen, und einen Tag vor Abreise bekam er eine Tablette gegen Bandwürmer. Was ihr genau beachten müsst bei Tieren könnt ihr in meinem Blogeintrag zum Thema „Auswandern mit Hund“ nachlesen. 
  • Dokumente: Vier Wochen vor Abeise beantragte ich einen neuen Reisepass, da mein bisheriger bald ablaufen würde. Notwendig war es nicht, aber sicher ist sicher. Ansonsten scannte ich alle wichtigen Papiere ein, machte von allen wichtigen Ausweisen eine Kopie, die ich an einem anderen Ort aufbewahre. Checkt am Besten ganz genau was ihr wirklich braucht und was ihr wegwerfen könnt. Eine Teilnehmerurkunde für ein Hundewetgbewerb fliegt bei mir definitiv in den Müll. 
  • Post: Für meine Post beantragte ich einen Nachsendeauftrag zu einer Freundin meines Vertrauens, die alle Post für mich öffnet und mir Bescheid gibt, wenn es Etwas Wichtiges ist. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit seine Post digital versenden zu lassen. Momentan bevorzuge ich aber eher die altmodische Variante mit meiner Freundin. Pakete lasse ich direkt nach Irland schicken zu meiner Adresse.

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  • Fähre: Ich kaufte ein Ticket bei der Fähre Stenaline, bei der auch Hunde kostenfrei transportiert werden dürfen. Die Buchung verließ problemlos. Ich rief mehrmals bei Stenaline an, hatte immer eine deutschprachige Servicemitarbeiterin an der Leitung, die mir mit allen Fragen half. Zu der Wahl der richtigen Fähre wird es ebenso einen Blogeintrag geben. 
  • Wohnsitz: Noch bin ich in Deutschland ganz legal gemeldet, was mit meinem Gewerbe zu tun hat, aber auch das wird sich bald ändern. Ich halte Euch auf dem Laufenden!
  • Versicherungen: Da ich in Irland einem normalen Job nachgehe bin ich vom Arbeitgeber ganz normal versichert. 

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Meistens hört es sich alles immer so kompliziert an und ist generell dann doch einfacher. Klar ist es deutlich schwieriger für Familien und kranke Menschen, jedoch beziehen sich diese Tips auf alle Menschen, die genau so unabhängig und frei leben wollen wie ich und vielleicht auch ein Online-Business besitzen.

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