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20 000 UND NOCH SO VIEL MEHR!

12. April 2017

Lange habe ich nach meinem perfekten Zuhause gesucht. 11 Umzüge in nur 23 Jahren sowie ettliche Schulwechsel waren jedes Mal ein riesiges Abenteuer für mich. Aus all den Steinen, die mir im Weg lagen, habe ich mir Pyramiden gebaut und diese erklommen. Alleine durch meine eigene Willenskraft.😌

Oben auf dieser Spitze war allerdings immer nur Platz für mich alleine. Ich habe diese Pyramiden alleine gebaut und gesehen wie andere auf der Strecke blieben. Sowas stimmte mich jedes Mal traurig. Meine Fähigkeit Krisen zu bewältigen ist erstaunlich. All die Hürden zu meistern und dabei nie die Hoffnung zu verlieren, das verwundert mich bis heute immer wieder. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, ich habe nur sehr schnell gelernt mich selbst und meine Handlungen zu reflektieren und zu hinterfragen. Fühle ich mich unwohl, suche ich schnellstmöglich nach einer Lösung, um etwas daran zu ändern.

Ich bin hypersensibel, verabscheue schreiende Menschen, denke zu viel und bin mein größter Kritiker. Aber ich habe mich unheimlich viel mit mir selbst auseinandergesetzt. Andere nennen das Egoismus. Mir hat es geholfen mich selbst zu lieben, meine vermeintlichen Schwächen zu nutzen und auch anderen endlich eine Hilfe sein zu können. Ich würde mich kaum als sozialen Menschen bezeichnen und doch möchte ich alles dafür geben, dass es anderen besser geht. Paradox, oder?

Ich sitze in meinem Auto, genau in diesem Moment. Wenn ich aus der Frontscheibe blicke, sehe ich den heiligen Berg Craogh Patrick direkt in voller Größe vor mir. Seine Spitze wird vom Nebel verschlungen. Hinter mir höre ich die Wellen gegen die Felsen schlagen. Die Hunde schlafen. Es gibt fast keinen Ort an dem ich mich wohler fühle. Es ist mein Zuhause auf Rädern geworden. Ich kann manchmal 2 oder 3 Stunden hier sitzen und nachdenken, lesen, Filme schauen oder telefonieren. Um mich herum sind keine Menschen, nur der Wind pfeift um den Wagen.

2018 stelle ich mich nun meinen größten Ängsten, der absolut größten Herausforderung meines Lebens. Ich werde den Vorurteilen der Gesellschaft ins Gesicht blicken und dieses Jahr meine komplette Willenskraft sammeln, um meine Ziele zu erreichen. Immer wieder sage ich euch, dass man alles schaffen kann, wenn man an sich glaubt und den absoluten Willen dazu hat. Doch stimmt das auch wirklich?
Wird meine eigen Leidenschaft, Willenskraft und Disziplin ausreichen, um ein solches Ziel zu erreichen?

UM WAS GEHT ES? 🤷‍♀️

In nur 12 Monaten geht es für mich auf die absolut größte und spannendste Reise meines Lebens. Im April 2018 mache ich mich mit meinen zwei Hunden Samir und Quinn und einem Campveran auf den über 20.000km langen Weg nach Indien. Dabei durchqueren wir gemeinsam rund 22 Länder. Das Gefühl komplett auf sich alleine gestellt zu sein, all die Ereignisse, die mir bevorstehen, machen mir eine riesige Angst! Ich bin keinesfalls immer mutig und bereit für alles, was mich da draußen erwartet. Auch ich habe Zweifel und Ängste, nur möchte ich diesen in die Augen schauen und alles dafür geben, sie zu bewältigen!

Wie bereits geschrieben, bin ich der festen Überzeugung, dass man so viel und noch mehr erreichen kann. Man sollte sich nicht von der Gesellschaft vorschreiben lassen, wie man sein Leben gestaltet, sondern sein eigenes kreieren.

Am Freitag wird es eine genauere Auflistung der Länder geben, sowie weitere Gedanken zu dem Thema und wie ihr aktiv daran teilhaben könnt!

Doch dies wird nicht nur einfach ein Trip nach Indien zum Spaß, ich habe viel geplant und meine Intension dahinter ist noch so viel mehr als nur Reisen!
Es geht darum, dass ich der Welt zeigen will, dass dieses verfälschte Medienbild rein gar nichts über die eigentlichen Menschen in einem Land aussagt! Wieso sollten Menschen gefährlich sein, nur weil das Land Krieg führt und bedrohlich scheint?

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1 Comment

  • Reply Meine Route nach Indien! | Join my escape! 15. April 2017 at 18:10

    […] ich bereits hier verkündet habe, geht es für mich nächstes Jahr nach Indien! Aber nicht etwa mit einem Flugzeug […]

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